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Diagonale, Festival des Österreichischen Films

Die Veranstaltung

© Diagonale 
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© Diagonale

Veranstalter: Externe Verknüpfung Diagonale, Forum österreichischer Film
Veranstaltungsort: Graz, Steiermark vom 28.03. - 02.04.2016
TeilnehmerInnen: 2016 rd. 31.200
Kategorie: Kulturevent

Auszeichnung "nachhaltig Gewinnen":
2013/2014, 2016/2017 Best of Green Events Austria Award

Seit 1998 macht die Diagonale Graz alljährlich zur Filmhauptstadt Österreichs und hat sich seitdem als unverzichtbarer Treffpunkt für Filmbranche und Publikum etabliert. Rund 1.300 akkreditierte FachbesucherInnen und über 30.000 BesucherInnen, darunter ein hoher Anteil an jungem Filmpublikum, versammeln sich zur Festivalzeit in Graz, um das vielfältige Filmprogramm, die besondere Festivalatmosphäre sowie die Diskussion mit den anwesenden Filmgästen und das darüber hinausgehende Programmangebot zu genießen.

Als einer der ersten Kulturbetriebe des Landes startete die Diagonale 2011 mit der Kampagne Diagonale Goes Green ihre weitreichende Initiative für eine nachhaltige Festivalkultur jenseits von Green-washing und bloßem Labelling. Seit 2016 umfasst das Engagement des Festivals des österreichischen Films verstärkt auch Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Diversität, die Initiative nennt sich seither Externe Verknüpfung Diagonale #denktweiter.

Mobilität und Klimaschutz

  • Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wurde im Vorfeld der Veranstaltung kommuniziert und unterstützt.
  • Für die Eröffnung gab es einen Shuttlebusservice bestehend aus Elektroautos der Energie Steiermark.
  • Diagonale MitarbeiterInnen führen mit einem Leih-Lastenrad und REBIKEL Diagonale-Räder.
  • Der Fahrradverleih für die Fortbewegung in Graz wurde aktive beworben.

Beschaffung und Abfall

  • Getränke gab es auschließlich in Gläsern, Porzellanhäferln oder Mehrwegbechern.
  • Speisen wurden ausnahmslos in Mehrweggeschirr an die Gäste ausgegeben.
  • Effiziente Mülltrennung erfolgte an allen Veranstaltungsorten, auch im Publikumsbereich und vor Ort kommuniziert. Abfall wurde getrennt in Kunststoff, Metall, Papier und Restmüll gesammelt.
  • Die eingesetzten Dekorationselemente waren aus Recyclingmaterialien.
  • Es kamen biologische Reinigungsmitteln zum Einsatz.
  • Druckaufträge erfolgten nur an Umweltzeichen zertifizierte Druckereien.

Energie, Wasser & Lärm

  • Die VeranstalterInnen achteten auf geringen und effizienten Wasserverbrauch.
  • Energieeffiziente Veranstaltungstechnik war im Einsatz. Gezielte Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs sowie zur Energieeffizienz optimierten die Energiebilanz der Veranstaltung.
  • Compuritas führte einen Green-IT Check durch, der zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Green-IT-Zertifizierung mit Status Quo und Optimierungspotenzial führte.
  • Energie Graz Stromtankstelle und Energie Steiermark E-Fahrzeuge wurden bereitgestellt und verwendet.

Verpflegung und Catering

  • Bei der Verpflegung wurden besonders regionale und auch biologische Speisen und Getränken angeboten.
  • Bei der Produktauswahl achteten die VeranstalterInnen besonders auf den Aspekt der Saisonalität und vegetarische Speisen waren im Angebot.
  • Bei Lebensmitteln wurden zertifizierte Bio-Produkte verwendet, welche auch regionalen und saisonalen Kriterien entsprechen. Ein Highlight war der AEIJST - Styrian Pale Gin aus 100 % biologischen Zutaten mit Bio-Strohhalm und dazu MARTIN AUER biologisches, veganes und laktosefreies Brot sowie Bioweine aus steirischer Produktion.
  • Bei nicht heimischen Lebensmitteln und Getränken wie Schokolade oder Kaffee wurden solche aus fairem Handel bevorzugt. Kaffee, Tee und Schokolade waren generell Fair Trade. Von J. Hornig wurde FAIR-TRADE-zertifizierter Bio-Kaffee angeboten.

Soziale Verantwortung

  • Nachhaltige Projekte und Initiativen wurden unterstützt und konnten ihre Aktivitäten bei der Veranstaltung direkt bewerben. Es wurde ein gratis Ticketkontingent für Flüchtlinge aufgestellt.
  • Eine schon längere und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Produktionsschule Graz und der Initiative Hunger auf Kunst und Kultur wurde weitergeführt.
  • Lokales in vielfältiger Weise zu fördern ist der Diagonale sehr wichtig: Vom über Generationen weitergegebenen Wissen über traditionelles Handwerk bis hin zu kreativen und innovativen Potenzialen.

Kommunikation

  • Mit der Initiative Diagonale #denktweiter kommuniziert die Veranstaltung seit vielen Jahren Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Diversität. Haltung ist gefragt! Wie bewältigen wir die gesellschafts-, wirtschafts- und kulturpolitischen Herausforderungen der Gegenwart? Und wie möchten wir in Zukunft leben? Nachhaltige Festivalkultur bedeutet, Impulse zu setzen und neue Wege zu beschreiten - mit Ideen, Visionen und Wertschätzung der Umwelt gegenüber.
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